Kalchreuther Weg

Problem

Der Radweg aus Richtung Kalchreuth endet einfach auf Höhe Rossmann. Der Radfahrende muss Vorfahrt gewähren und kann auf der Staatsstraße St2243 weiterradeln, wenn frei ist. An dieser Stelle kam es Anfang 2026 zu einem Verkehrsunfall mit einer Radfahrerin.

Mögliche Verbesserungen für Radverkehr

Wie können wir den Radverkehr von diesem Ende des Radweges bis zur Heroldsberger Hauptstraße / Einmündung zum Gründlachtal Weg gegenüber der ESSO-Tankstelle sicherer machen?

Was könnte die Gemeinde Heroldsberg tun?

Mit der Novellierung der Straßenverkehrs-Ordnung wurde den Gemeinden ein offizielles Antragsrecht gegenüber den Straßenverkehrsbehörden eingeräumt (§45 Abs. 1j: „Die Gemeinde kann bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde Anordnungen nach den Absätzen 1 bis 1i beantragen“).

  • Die Gemeinde Heroldsberg kann zu innerörtlichen Kreis- und Staatsstraßen bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises ERH einen Antrag auf konkrete straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen erstellen.
  • Wichtig: Der Antrag muss sich auf eine konkrete Maßnahme der Absätze 1 bis 1i, also z.B. Tempo 30, Fahrradschutzstreifen, etc. sowie auf einen fest definierten Streckenabschnitt beziehen
  • Voraussetzung für Antrag: Beschluss des Gemeinderats

Tempo 30

Eine geringere Geschwindigkeit führt zu höherer Sicherheit.

Warnbeschilderung für Autoverkehr

Durch zusätzliche Beschilderung für den Autoverkehr die Sichtbarkeit dieser Problemstelle erhöhen.

Fahrradschutzstreifen (unterbrochene Linie)

Fahrradschutzstreifen sind Teil der Fahrban. Sie dürfen bei Bedarf vom Kfz-Verkehr überfahren werden – Radfahrer dürfen nicht behindert werden.

Fahrradpiktogrammketten

Hierbei werden Fahrradpiktogramme im Abstand von 25 bis 50 m auf der Fahrbahn angebracht – möglichst mittig in beiden Fahrstreifen. In Bayern können zudem zusätzlich Richtungspfeile angebracht werden. Piktogrammketten sind derzeit noch kein Bestandteil der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) und der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010). Deshalb muss für jeden Einzelfall und situationsabhängig entschieden werden, ob Fahrradpiktogrammketten angebracht werden können.