Sitzungen 2026 – 2032

Nächste Sitzung

Wenn ihr Zeit habt, kommt gerne am 13.10.2026 um 19:00 Uhr zur nächsten Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal. Wir sprechen immer wieder den Punkt der Transparenz und Bürgerbeteiligung an – und werden dann manches Mal gefragt, wie hoch denn das Bürgerinteresse sei, wenn die Sitzungen oft nur 2 Besucher haben. Ändert das gerne und kommt vorbei!

Kinderbetreuung, Friedhofsgebühren und klare Haltung gegen Deponipläne

In der September-Sitzung des Gemeinderats standen neben einigen formalen Beschlüssen vor allem die Auswirkungen der BayKiBiG-Reform auf die Kindertagesstätten sowie die geplante Deponie in der Tongrube im Mittelpunkt.

Formale Beschlüsse zu Beginn der Sitzung

Zu Beginn wurden die Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 9. Juni 2026 bekannt gegeben. Anschließend genehmigte der Gemeinderat die Niederschrift der Sitzung vom 21. Juli 2026. Außerdem wurde die separate Hebesatzsatzung für die Grundsteuer aufgehoben, da sie für 2026 im Rahmen der Haushaltssetzung beschlossen wurde und sonst zwei konkurrierende Satzungen bestehen würden.

BayKiBiG-Reform belastet Familien erneut

Der Gemeinderat befasste sich daraufhin mit der angekündigten Änderung des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG): eine weitere Umstrukturierung der staatlichen Förderung im Bereich Familien und Kinderbetreuung, die leider erneut zu Mehrbelastung der Familien werden kann.

Bislang erhielt die Gemeinde für Kindergartenkinder ab drei Jahren einen staatlichen Zuschuss von 100 Euro pro Monat und Kind, der verpflichtend an die Eltern weitergegeben und unmittelbar von den Gebühren abgezogen werden musste. Diese Verpflichtung entfällt ab dem 01.01.2027. Die Förderung wird zwar weiterhin bereitgestellt, aber anders verteilt und muss nicht mehr vollständig den Eltern direkt zugutekommen.

Vor dem Hintergrund steigender Personal- und Betriebskosten sehen viele Träger die Möglichkeit, einen Teil dieser Mittel zur Stabilisierung ihrer Haushalte einzusetzen. Auch die nicht gemeindlichen Einrichtungen in Heroldsberg hatten bereits angekündigt, künftig etwa 70 Prozent der Mittel einzubehalten und lediglich 30 Prozent weiterhin an die Eltern weiterzugeben.

Zu diesem Tagesordnungspunkt hatten wir Grünen der Verwaltung bereits im Vorfeld zahlreiche Fragen zu den konkreten Auswirkungen der Reform vorgelegt. Aufgrund von Urlaubszeiten konnten diese zum Zeitpunkt der Sitzung leider noch nicht im gewünschten Detail beantwortet werden. Dennoch danken wir Herrn Wachter ausdrücklich dafür, dass er auf die Fragen soweit möglich eingegangen ist und damit eine sachliche Diskussion ermöglicht hat.

Nach ausführlicher Beratung beschloss der Gemeinderat schließlich mit deutlicher Mehrheit, auch bei den gemeindlichen Einrichtungen dem Modell „70 Prozent für die Einrichtung, 30 Prozent für die Eltern“ zu folgen.

Drei der vier Grünen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte stimmten gemeinsam mit
jungen Eltern aus der Fraktion der Freien Wähler gegen diese Regelung. Hintergrund war die Sorge, Familien nach den erheblichen Belastungen der vergangenen Jahre nicht erneut zusätzlich zu belasten.

Gleichzeitig sehen auch wir die angespannte finanzielle Lage der Gemeinde und die steigenden Kosten im Bereich der Kinderbetreuung. Umso wichtiger wird die bevorstehende Haushaltsdebatte sein, in deren Rahmen im November die neue Gebührensatzung beschlossen werden soll.

Ein Signal in die richtige Richtung kam aus der Diskussion selbst: Herr König schlug zur Freude der zahlreich anwesenden Eltern ein Moratorium für Gebührenerhöhungen von zwei Jahren vor. Nach der bereits sehr deutlichen Gebührenerhöhung von rund 80 Prozent im Jahr 2024 würde dies den Familien dringend benötigte Planungssicherheit geben. Die Umsetzung dieses Vorschlags würden wir ausdrücklich begrüßen.

Moderate Anpassung der Friedhofsgebühren

Die Friedhofsgebühren wurden nach einer nachvollziehbaren Kalkulation moderat erhöht. Dem Vorschlag zu den Anpassungen für 2027 und 2028 um jeweils 5% wurde durch den Gemeinderat ohne größere Diskussionen zugestimmt.

Geschlossen gegen eine mögliche Mülldeponie

Unter dem Tagesordnungspunkt „Informationen“ informierte Herr König frühzeitig die Gemeinde über das nun laufende Planfeststellungsverfahren für eine mögliche Deponie in der Tongrube.

Besonders erfreulich war die geschlossene Haltung des Gemeinderats: Gemeinsam mit der Gemeinde Kalchreuth sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die Errichtung einer Mülldeponie auf Heroldsberger Gemeindegebiet zu verhindern.

Wir Grünen unterstützen dieses Vorgehen ausdrücklich. Der Schutz unserer Lebensqualität, unserer Natur und unserer Heimat muss bei diesem Vorhaben oberste Priorität haben. Gemeinsam mit allen Fraktionen werden wir die weiteren Entwicklungen aufmerksam begleiten und uns weiterhin gegen eine Deponie in der Tongrube einsetzen.

Dritte Sitzung des Marktgemeinderats:

Kanalsanierung

Um allen Anwesenden eine gute Grundlage zu geben, führte Frau Larch von der Gemeindeverwaltung sehr anschaulich und allgemeinverständlich in das Thema ein. Sie legte die aktuelle Situation des Kanalnetzes dar, erläuterte mögliche Sanierungsverfahren sowie die Strategie für die nächsten Jahre. Sie ging auch auf das Starkregenereignis vom 14.07.2026 ein, bei dem es sich um einen „100-jährlichen Regen“ gehandelt hat, mit einer jährlichen Eintrittswahrscheinlichkeit von 1%. Entlang der Gründlach gibt es, so führte sie weiter aus, für Starkregen-Ereignisse vorgesehene Überschwemmungsgebiete und dazu gehört auch die Liegewiese des Schlossbads. Der 14.7. hat gezeigt, dass dies gut funktioniert hat.

Sanierung der Nürnberger Straße und des Oberen Marktes

Auf dieser Basis wurde anschließend über die in den kommenden Jahren anstehende Sanierung der Nürnberger Straße und des Oberen Marktes entschieden (Abwasser-, Trinkwasser-Leitung, Straßenbauarbeiten). Aufgrund neuer technischer Möglichkeiten kann auf eine vollständige Generalsanierung verzichtet werden, was erfreulicherweise nicht nur den Haushalt erheblich entlastet, sondern auch die Bauzeit und die Verkehrsbeeinträchtigung erheblich reduziert. Diese Einsparungen werden u.a. erzielt durch die Umsetzung des „Trennsystems light“ zur Ableitung von Straßenoberflächenwasser und zur hydraulischen Entlastung des Kanalnetzes, und durch die Sanierung des Mischwasserkanals mit dem sogenannten „Inliner-Verfahren“, was die weitere Nutzung der vorhandenen Rohre ermöglicht.

Problem der Dauerparker am Festplatz

Anschließend stand das Problem der Dauerparker am Festplatz auf der Agenda, denn dadurch stehen teilweise nicht mehr genügend Stellplätze zur Verfügung für Besucher des Ortskerns, der örtlichen Einrichtungen, des Schlossbades, der Gründlachhalle sowie für Veranstaltungsbesucher. Seitens der Verwaltung wurden zwei mögliche Varianten vorgestellt: die Einführung von Parkautomaten oder eine Parkscheibenregelung. Der Marktgemeinderat stimmte für die Parkscheibenregelung auf dem Festplatz und beauftragte die Verwaltung, Vorschläge für deren Einführung zu erarbeiten, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse spezieller Nutzergruppen wie z.B. von Arbeitnehmern, die dort ihr Auto während der Arbeitszeit abstellen wollen. Auch die Parksituation am Schwimmbad wurde diskutiert und soll zu einem späteren Zeitpunkt noch mal aufgegriffen werden.

Änderung der Kostensatzung für die Freiwillige Feuerwehr

Diese wurde einstimmig angenommen. Zukünftig sind Kosten, die aufgrund von Falschalarmen entstehen, durch den Verursacher zu tragen sind (z.B. irrtümlicherweise ausgelöst durch ein Notruf-System).

Jahresrechnung und der Rechenschaftsbericht 2025

Von Herrn Kühnlein wurden die Jahresrechnung und der Rechenschaftsbericht 2025 vorgestellt. Leider sind die Einnahmen der Gemeinde im Vergleich zum letzten Jahr niedriger ausgefallen, bei gleichzeitig steigenden Kosten. Der Anteil der Einnahmen aus der Gewerbesteuer ist weiter rückläufig, während der Anteil der Einkommenssteuer und der Benutzergebühren weiter an Bedeutung gewinnt. Einen hohen Kostenfaktor stellen die Personalkosten dar, die wegen der Tarifabschlüsse steigend sind. Der größte Kostenanteil in diesem Bereich entfällt auf die Kinderbetreuung. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde liegt mittlerweile bei 1.470 € – dies ist ein historischer Höchststand – und damit deutlich über dem bayerischen Durchschnitt. Um der nachhaltig eingeschränkten finanziellen Leistungsfähigkeit des Marktes Heroldsberg, Rechnung zu tragen, und die Pro-Kopf-Verschuldung wieder dem bayerischen Durchschnitt anzunähern, soll der bereits begonnene Konsolidierungskurs konsequent fortgeführt werden.

Liste von Hitzeschutzräumen

Abschließend wurde noch der Antrag der Linken bezüglich einer Liste von Hitzeschutzräumen behandelt. Beantragt wurde, bei Hitzeperioden über 30 Grad für besonders vulnerable Personengruppen bereits bestehende Orte als Hitzeschutzräume verfügbar zu machen und diese im Amtsblatt bekanntzugeben. Um ganzheitliche Ansätze zu finden, soll das Thema nun in einem Ausschuss behandelt werden.


Zweite Sitzung des Marktgemeinderats: Strukturen geklärt und aktuelle Herausforderungen im Blick

In seiner zweiten Sitzung der Legislaturperiode 2026–2032 hat der Marktgemeinderat Heroldsberg weitere organisatorische Grundlagen geschaffen und zugleich aktuelle Entwicklungen im Gemeindegebiet thematisiert. Dabei ging es sowohl um die Besetzung zentraler Gremien als auch um konkrete Herausforderungen vor Ort.

Ausschüsse neu aufgestellt

Auf Basis der in der konstituierenden Sitzung beschlossenen Geschäftsordnung wurden nun die gemeindlichen Ausschüsse final besetzt. Neu ist dabei die einheitliche Größe: Künftig arbeiten alle Ausschüsse mit jeweils sechs Mitgliedern aus dem Marktgemeinderat.
Für unsere Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen ist im Haupt- und Finanzausschuss (zugleich Ferienausschuss) Karoline, im Bau- und Umweltausschuss Laura sowie im Ausschuss für Kultur, Sport, Struktur, Bildung und Soziales Simone vertreten. Im Rechnungsprüfungsausschuss gehört Andreas Nausner dem Gremium an. Zudem ist Andreas Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, vertreten durch Karoline.
Die von den Fraktionen der CSU, Freien Wähler, Bündnis 90/Die Grünen und SPD vorgeschlagenen Besetzungen wurden vom Gremium zustimmend zur Kenntnis genommen. Damit ist die inhaltliche Arbeit in den Ausschüssen nun breit aufgestellt und kann in den kommenden Monaten an Fahrt aufnehmen.

Neue Aufgabe für Andreas

Den Vorsitz der Ausschüsse übernimmt in der Regel der Erste Bürgermeister – eine Ausnahme bildet traditionell der Rechnungsprüfungsausschuss. Hier wurden Peter Lindt als erster Vorsitzender vorgeschlagen und besonders aufgrund seiner hohen Sachkenntnis einstimmig gewählt. Erfreulich für die Grüne Fraktion: Vorgeschlagen aus den eigenen Reihen, aber vom Gremium geschlossen gewählt als Stellvertretender Vorsitzender wurde Andreas. Er freut sich auf die Arbeit in diesem Ausschuss und steht nun gemeinsam mit Peter Lindt in besonderer Verantwortung für Transparenz und Kontrolle der gemeindlichen Finanzen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Jugendarbeit. Mit Andreas Becker (CSU) und Daniel Engelhard (SPD) wurden zwei Jugendbeauftragte bestellt, die als Ansprechpartner für die Anliegen junger Menschen dienen sollen. Damit setzt der Marktgemeinderat ein wichtiges Signal, die Perspektiven der jüngeren Generation weiterhin aktiv in die Kommunalpolitik einzubinden. Besonders Daniel Engelhardt war bisher schon in diesem Amt tätig und führt so seine Arbeit für eine gelungene Jugendarbeit weiter.
Damit wurde die Konstitution nun komplett abgeschlossen und die Arbeit kann los gehen.

Weiterer Punkt: Illegale Müllablagerungen nehmen zu

Unter dem Punkt „Informationen“ wurde ein Thema angesprochen, das viele Bürgerinnen und Bürger unmittelbar betrifft: zunehmende illegale Müllablagerungen, insbesondere im Bereich des Festplatzes. Dieses Verhalten belastet nicht nur das Ortsbild, sondern führt auch zu zusätzlichem Aufwand für die Gemeinde.
Jan König machte deutlich, dass die Entwicklung genau beobachtet wird und bei Bedarf Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Neben verstärkter Aufmerksamkeit vor Ort wird auch erneut geprüft, ob eine Videoüberwachung an besonders betroffenen Stellen sinnvoll und rechtlich umsetzbar ist. Wenn ihr hier Ablagerungen beobachtet, meldet es gerne der Gemeinde – auch im Sinne einer sauberen Natur & Umwelt.

Nächste Sitzung

Wenn ihr Zeit habt, kommt gerne am 21.07.2026 um 19:00 Uhr zur nächsten Gemeinderatssitzung. Wir sprechen immer wieder den Punkt der Transparenz und Bürgerbeteiligung an – und werden dann manches Mal gefragt, wie hoch denn das Bürgerinteresse sei, wenn die Sitzungen oft nur 2 Besucher haben. Ändert das gerne und kommt vorbei!

Eure Marktgemeinderatsfraktion der GRÜNEN Heroldsberg

Erste Sitzung des neuen Marktgemeinderats: Konstruktiv, engagiert und mit Blick nach vorn

Mit der konstituierenden Sitzung am 12. Mai 2026 ist der neue Marktgemeinderat Heroldsberg in seine Arbeit für die Legislaturperiode 2026–2032 gestartet. Die Sitzung stand ganz im Zeichen des Neubeginns, aber auch erster inhaltlicher Weichenstellungen.

Zwei neue grüne Stimmen im Gremium

Besonders erfreulich aus unserer Sicht: Mit Karoline und Laura wurden zwei neue Mitglieder für unsere Fraktion vereidigt, die Simone und Andreas direkt tatkräftig in der folgenden Debatte unterstützen konnten.

Schlankere Struktur bei den Bürgermeisterposten

Ein wichtiges strukturelles Thema war die Festlegung der weiteren Bürgermeister. Der Marktgemeinderat entschied sich dafür, künftig nur noch einen zweiten Bürgermeister zu bestellen und auf einen dritten zu verzichten. Dieses Vorgehen wurde vor allem mit dem Ziel begründet, Kosten einzusparen – ein Argument, das sich auch in weiteren Punkten der Sitzung widerspiegelte.

Zum zweiten Bürgermeister wurde schließlich Udo Stammberger gewählt. Auch unser Vorschlag, Andreas Nausner ins Rennen zu schicken, fand Unterstützung über die eigene Fraktion hinaus – ein Zeichen dafür, dass seine Arbeit und Kompetenz im Gremium wahrgenommen und geschätzt werden.

Intensive Diskussionen zur Geschäftsordnung

Einen großen Raum nahm die Beratung über die neue Geschäftsordnung für die kommenden Jahre ein. Hier wurde engagiert und lebhaft diskutiert – insbesondere bei Fragen der Ausschussbesetzung und der Arbeitsweise des Gremiums.

Die grüne Fraktion brachte mehrere Anträge ein, die jedoch keine Mehrheit fanden. Natürlich hätten wir uns hier über mehr Gehör bei den anderen Fraktionen gefreut, aber wir bleiben bei den Themen am Ball, um in Zukunft eventuell noch Kompromisslösungen zu erzielen. Gerade bei der Frage der Ausschussgrößen und -verteilungen zeigte sich erneut, dass der Spargedanke leider eine zentrale und auch ausschlaggebende Rolle spielt. Da keiner unserer Anträge in der Sitzung in die Geschäftsordnung mit eingebunden werden konnte, haben wir der Geschäftsordnung nicht zugestimmt. Sie wurde mit 5 Gegenstimmen beschlossen.

Trotz unserer Lage in der Opposition konnten wir wichtige Impulse setzen: Besonders das Thema Transparenz und bessere Information der Bürgerinnen und Bürger stieß auch bei anderen Fraktionen auf offene Ohren. Beispielsweise wurde vorgeschlagen, dass dieses Anliegen nun im Rahmen einer Klausurtagung weiter vertieft werden könnte, was wir als wichtigen Schritt in die richtige Richtung werten. Auch wenn nicht alle unsere Vorstellungen umgesetzt werden konnten, bleibt das Ziel klar: eine transparente, effiziente und bürgernahe Kommunalpolitik.

Sparen – auch bei sich selbst

Ein bemerkenswerter Beschluss wurde bei der neuen Entschädigungssatzung gefasst. Entgegen dem ursprünglichen Verwaltungsvorschlag, die Aufwandsentschädigungen zu erhöhen, folgte der Gemeinderat mehrheitlich einem Vorschlag ganz links aus dem Gremium, nicht nur auf eine Erhöhung zu verzichten, sondern sogar auf den Entschädigungssatz von 2020 zurückzugehen.

Damit setzte der Rat ein wichtiges Zeichen: Wenn gespart werden muss, dann auch bei sich selbst. Dass dieser Beschluss mit großer Mehrheit getragen wurde – teils sicher nicht ohne Zögern – zeigt ein gemeinsames Verantwortungsbewusstsein über Parteigrenzen hinweg.

Ein heiterer Abschluss

Zum Abschluss gratulierten wir Jan König zur erneuten Bestellung des ersten Bürgermeisters zum Standesbeamten für Eheschließungen – schließlich gehört auch das Feiern schöner Momente zum Gemeindeleben. Es folgte die nicht-öffentliche Sitzung und dann ein angenehmer Umtrunk mit dem gesamten Gemeinderat, um zusammen auf gute Zusammenarbeit anzustoßen.

Insgesamt war die erste Sitzung geprägt von einem meist sachlichen Austausch, klaren Positionen und dem gemeinsamen Willen, Verantwortung für Heroldsberg zu übernehmen.

Wir freuen uns darauf, die kommenden Jahre aktiv mitzugestalten – für mehr Transparenz, Nachhaltigkeit und ein gutes Miteinander vor Ort.